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Vortragsangebot: Antisemitismus im Fußball

und das seltsame Schweigen vieler Fans und Funktionäre.

Der Vortrag wird präsentiert von „… in den Lauf. Fußball, Fans, Kultur. – Eine Gruppe der Aktion 3. Welt Saar [Opens internal link in current windowmehr]

 

Samstag 05. Mai 2018

Deniz Naki kommt nach Saarbrücken , 20.05.2018

Redebeitrag der Aktion 3. Welt Saar

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Freitag 17. Februar 2017

"Irgendwas mit FC Bayern - Kurt Landauer, der Mann, der den FC B erfand“

Lesung mit Dirk Kämper, 17.Februar, Merzig, Buchhandlung Rote Zora

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Dienstag 25. Oktober 2016

Was hat die 3. Welt mit der Fanszene der Fußball-Bundesliga zu tun?

Saarzeitung vom 25.10.2016

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Donnerstag 21. April 2016

Irgendwas mit Fußball - „Ich pfeife – aus dem Leben eines Amateurschiedsrichters“

Lesung mit Christoph Schröder, 21. April, Merzig

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Donnerstag 31. Juli 2014

Zum Verhängen von 50 Stadt- und Stadionverboten im Zusammenhang mit dem Saar-Derby FC 08 Homburg – 1. FC Saarbrücken, Freitag, 1.8.2014, 19 Uhr

Stadt Homburg und Polizei betreiben Eskalation. Die Stigmatisierung von Fußballfans beenden – Aufhebung der Stadt- und Stadionverbote zum Saarderby.

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Freitag 08. Februar 2013

Dokumentation "Kicking It" (2008)

Trier, Sonntag, 10. Februar 13, 19:00 Uhr

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Freitag 28. Dezember 2012

Flugschrift zu 30 Jahre Aktion 3.Welt Saar

„Kein Projekt in der 3.Welt – Entwicklungsland Deutschland“.

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Warum hat eigentlich die Aktion 3.Welt Saar eine Fußball-AG? Spinnen die?

Schon möglich. Das Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus in Fußballstadien ist anschlussfähig zu unserer sonstigen Arbeit. Aber der Grund für die Gründung der Fußball AG ist viel einfacher: Wir machen eh, was wir wollen. Danke. Bitte. Interesse mitzumachen? Gerne. Herzlich willkommen.

 

Das Positionspapier der Fußball-AG:

 

"…in den Lauf. Fußball. Fans. Kultur. Eine Gruppe der Aktion 3.Welt Saar"

„Der Ball ist rund und Tore lauern überall.“ Eduardo Galeano, Uruguay

Der Fußballfan als Verbrecher
 Fußballfans gelten in den Medien und in weiten Teilen der Öffentlichkeit als "Chaoten", „Randalierer“,  "kriminelle Elemente", als Problemgruppe eben. Gegen solches Unwesen hilft nur die volle Härte des Gesetzes, das Kasernieren in Gästeblocks, das Erteilen von Stadion- und Stadtverboten bei Auswärtsspielen, die bundesweite Erfassung in der Datei „Gewalttäter Sport“. Eben all das, was man gemeinhin mit Verbrechern macht. Selbst in unteren Ligen stehen Fußballfans unter Dauerbeobachtung durch so genannte „szenekundige“ Polizeibeamte. In Ausnahmefällen tut es auch Sozialarbeit.
Es wird offen über den Wegfall von Stehplätzen diskutiert, Ticketpreise steigen kontinuierlich an und Fanmaterialien werden willkürlich  verboten oder in der Verwendung eingeschränkt. In den Fankurven dieser Republik ist der Kampf gegen rassistische, antisemitische und sexistische Verhaltensweisen noch lange nicht gewonnen. Homophobie kommt nicht nur in Fangesängen vor, sondern ebenso auf höchster Verbands- und Profispielerebene.  Auf der Strecke bleiben dabei die demokratische Fankultur und Bürgerrechte. Dagegen verwahrt sich „….in den Lauf."

Aus dem Fußball wurde ein Unternehmen
Seit der Einführung der Bundesliga 1963 und der daraus folgenden Professionalisierung des Fußballs hat sich das Kultur-Massenphänomen Fußball einem Wandel unterzogen. Im Laufe der Jahrzehnte, besonders seit den 90er Jahren (Bossmann Urteil) und ganz verstärkt im Zuge der Fußball WM 2006, ist im professionellen Fußballsport alles zur Ware verkommen.  Privat- und Bezahlfernsehen, traditionelle Stadionnamen werden in Konzernnamen umgetauft (die sich je nach Vertragslaufzeit ändern), Fußballvereine werden in AGs verwandelt und an Investoren verscherbelt, die den großen Reichtum bringen sollen. Zur Klarstellung: Ein "Zurück zur Scholle" mit bierseliger Glückseligkeit ist nicht unser Ding. Uns nervt jedoch bei diesem Prozess die von Vereinen, staatlicherseits und einem Teil der Medien betriebene Ausgrenzung von Fans

Die Transformation des Fußballsports  in die Warenlogik ändert auch die Rolle und die Bedeutung der Fans aus Sicht der Fußballunternehmen. Die Fans und ihre Fankultur durchlaufen einem zunehmenden Bedeutungsverlust. Diese soziale Entwertung durch die Fußballunternehmen bezieht sich in erster Linie auf die fußballorientierten Fans, vor allem auf die Subkultur der Ultras. Gerade deren Fankultur steht nicht für den Eventcharakter, sondern für eine je spezifische Kultur, in der sich die Fans aktiv im Spiel einbringen können.  DFB, DFL, Medien und staatliche Behörden wie die polizeiliche Zentrale Informationssammelstelle Sport (ZIS) suggerieren der Öffentlichkeit, Gewalt im Zusammenhang der 1. und 2. Bundesliga habe einen noch nie dagewesenen Höchststand  an verletzten Personen in der Saison 2010/11 ergeben, und zwar 846 Personen. Bei 17,33 Millionen Besuchern eine vergleichsweise lächerliche Zahl. Autofahren ist gefährlicher. Auf diesem Hintergrund werden die fußballorientierten Fans und Ultras einer Repression unterzogen, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Wer nicht ins Gesamtbild passt, muss mit Stadionverboten, Eintrag in die Datei "Gewalttäter Sport" und massiven Einschränkungen der Fankultur wie Verbot von Zaunfahnen, Doppelhaltern und Schwenkfahnen rechnen. Im Klartext: Auf Stadt- und Dorffesten passieren mehr schräge Dinge als bei Fußballfans. Nur die Kriterien zur Bewertung sind andere.

Pyrotechnik legalisieren, Emotionen respektieren
Aber auch auf anderen Ebenen wird mit Fußballfans nicht auf Augenhöhe gesprochen. Im Juni 2007 gab es den ersten und bislang einzigen Fankongress mit dem DFB. Die extra eingerichtete AG Fandialog brachte keine Ergebnisse. Am 2.11.2011 verkünden DFB und DFL: "DFB und Ligaverband beenden Diskussion um Pyrotechnik". Diese Pressemitteilung seitens der beiden Spitzen des deutschen Fußballs hatte eine kurze, vorsichtige Hoffnung zerstört, DFB und DFL könnten nicht nur über die von den Ultras vorgetragene "Pyrotechnik legalisieren, Emotionen respektieren" -Kampagne auf Augenhöhe mit Fußballfans sprechen und verhandeln, sondern auch ein traditionelles Stilmittel der Fankultur legal zurück in deutsche Stadien zu bringen. Mit dieser Kampagne wurde versucht, lokale Pilotprojekte zum kontrollierten Abbrennen im Rahmen von Fußballspielen zu ermöglichen. Keine Knallkörper, keine Leuchtspurmunition. Nach fortgeschrittenem Dialog und einem nahezu eingehaltenen Pyroverzicht der beteiligten 150 Ultragruppen von über 50 Vereinen, brachen DFB und DFL den Dialog ab. Die einzige Veränderung der letzten Jahre ist die Herabsetzung der Stadionverbotshöchstdauer von fünf auf drei Jahre. Was für ein "Erfolg" der vielen "Runden Tische" und AGs. Hier wird bestenfalls Demokratie simuliert. Ende 2012 nötigt die DFL den Vereinen ein so genanntes Sicherheitspapier auf: Abschaffung der Stehplätze, illegale Ganzkörperkontrollen, Ausschluss von nichtkonformen Fanclubs bei der Ticketvergabe.

Schräge Sprüche in Fankurven
Selbstkritisch müssen wir einräumen, dass in manchen Fankurven weiterhin Sprechchöre mit "Jude, Jude..." oder andere antisemitische, rassistische und sexistische Sprüche und Verhaltensweisen en vogue sind. Sie sind gang und gäbe in deutschen Stadien und werden von manchen Fans wie auch von Funktionären verharmlost: "So was könnte in der Hitze des Gefechts schon mal passieren", sagt zum Beispiel Sepp Blatter, Chef der FIFA. Homosexualität ist im deutschen Fußball weiterhin ein Tabu-Thema. "Schwule" ist ein beliebtes Schimpfwort unter Fans. Bundesligaspieler und anderen Protagonisten des deutschen Fußballs haben Angst, auf dieses Thema angesprochen oder mit ihm in Zusammenhang gebracht zu werden. Die Gruppe "…in den Lauf" sagt ganz klar und deutlich: Wir sind gegen rassistische, antisemitische, homophobe oder sexistische Verhaltensweisen im Fußballsport.
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Pro Fußballfans

Die Gruppe „…in den Lauf" hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Biss die Interessen der fußballorientierten Fußballfans und Ultras zu verteidigen, d.h. die (übermäßige) Kommerzialisierung im Fußballsport zu bekämpfen und gleichzeitig die je spezifische Fankultur zu bewahren. In dem Sinne begrüßen wir die Selbstorganisation von Fußballfans jenseits von Vereinen und Sozialarbeit. Dazu gehört auch eine aktive Distanzierung von rassistischen, antisemitischen und sexistischen Verhaltensweisen, die von manchen Fans, analog zu ihrer Präsenz in der Gesellschaft, gepflegt werden. Eine Abgrenzung von solchen Verhaltensweisen ist für die Gruppe "…in den Lauf" zentraler Bestandteil einer demokratischen Fankultur, die wir unterstützen und fördern. Damit sehen wir uns als Teil der Aktion 3. Welt Saar als allgemeinpolitische Organisation mit dem Ziel der sozialen Gerechtigkeit. Fuballfans sind keine Verbrecher. Jedenfalls nicht mehr als der Rest der Gesellschaft.
"…in den Lauf..." wird getragen von Fans unterschiedlicher Vereine, Fußballfans, die bei verschiedenen Vereinen in Deutschland ihre Leidenschaft für Fußball ausleben. Zentral für die Gruppe steht nicht ein einziger Verein, sondern die Bewahrung der Fankultur als Ausdruck einer spezifischen Subkultur. In diesem Sinne werden wir uns neben unseren Leiden und Freuden am Spieltag mit Veranstaltungen und Kommentaren zu Wort melden, wenn wir es für notwendig halten. Wir sind offen für weitere MitstreiterInnen. Reclaim the game!



 
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